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Link 07.04.11, 18:18:42

Die Schwimmerbahn

Wie an so vielen Orten des Lebens gibt es auch im Schwimmbad eine Reihe ungeschriebener Gesetze. Von so grundlegenden Dingen, wie der Tatsache, dass man in öffentliche Schwimmbäder keine handzahme Leguane mitbringen darf abgesehen, existieren besonders für die in vielen Bädern bestehenden Schwimmerbahnen¹ schriftlich nicht fixierte Verhaltensregeln, die man erst nach extrem mühsamer Forschungsarbeit herausfindet.

Ich habe die diversen Hindernisse die es dabei zu überwinden gilt auf mich genommen und versucht alle ungeschriebenen Gesetze die auf der Schwimmerbahn gelten herauszufinden, damit ich sie hier für euch notieren kann, auf dass sie nicht länger ungeschrieben bleiben:

• Gehe nie auf die Schwimmerbahn, wenn du nicht schwimmen kannst. Danke, Captain Obvious.

• Gehe nie auf die Schwimmerbahn, wenn bereits 2 oder mehr Personen dort ihre Bahnen ziehen. (Vorausgesetzt es handelt sich lediglich um eine Bahn à 2,5m.)

• Gehe nie auf die Schwimmerbahn, wenn du nicht schnell genug schwimmen kannst.

• Gehe nie auf die Schwimmerbahn, wenn du Aqua-Jogging oder Rückenschwimmen machen willst.

• Versuche dich still mit eventuellen Mitschwimmern auf eine Rotationsweise zu einigen. Bei zwei Personen wäre die Aufteilung der Bahn in zwei Hälften denkbar (versuche dabei jedoch nicht auf der Hälfte am Beckenrand zu landen, ansonsten: Pass auf deine Finger auf!). Bei mehr Schwimmern sollte man im Kreis rotieren, z.B. links hin, rechts zurück. Bei noch mehr Schwimmern solltest du gar nicht erst auf die Schwimmerbahn gegangen sein, also nichts wie raus.

• Versuche dominant aufzutreten, damit ein eventueller Mitschwimmer deine Hälfte der Bahn respektiert und du dir deine bevorzugte Hälfte sichern kannst. Schonmal versucht unter Wasser dominant zu wirken? Gar nicht so einfach wie man denkt!

Ganz wichtig: Achte nicht nur auf die oben stehenden Tipps, sondern mach deine eigenen Beobachtungen. Und zwar am Besten bevor du das erste mal wagst die Schwimmerbahn zu nutzen. Ich bin mir sicher die ungeschriebenen Gesetze der Schwimmerbahn sind in jedem Schwimmbad ein bisschen unterschiedlich, aber ich denke das sollte eine gute Grundlage bieten. Deine Mitschwimmer auf der vielfach erwähnten Schwimmerbahn werden es dir danken, wenn du dich ein bisschen eingearbeitet hast.

Achja: SCHWIMMERBAHN, FICK JA!

¹ Zur Erklärung: Eine Schwimmerbahn ist ein abgegrenzter Bereich, der für alle Schwimmbadbesucher reserviert ist, die beständig und schnell genug Bahnen schwimmen. Sollte klar sein, oder nicht?

Nochmals Achja: Gibt es eigentlich schon einen Wissenschaftszweig der sich dem Studium der Schwimmerbahn und allem was dazu gehört widmet?

tags:#schwimmen #text #regeln
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Link 26.03.11, 22:53:22

running out of time

running out of time
Lizenz: unbekannt; Autor: pepey

tags:#bild #werbung #umwelt
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Link 19.03.11, 19:23:51

Romantically Apocalyptic

Screenshot Romantically Apocalyptic
Nicht nur aus gegebenem Anlass möchte ich euch den großartigen Webcomic Romantically Apocalyptic vorstellen:
Nach einer nicht näher beschriebenen Nuklearkatastrophe gibt es nur noch wenige menschliche Überlebende, darunter den Captain, der eine Drei-Mann-Armee anführt und sich gerne mit Skeletten unterhält.
Erdacht und gezeichnet wurde und wird Romantically Apocalyptic von Vitaly S Alexius, der eine verdammt gute Arbeit leistet, nicht nur in zeichnerischer Hinsicht. Der Captain ist einfach nur genial — und ein bisschen verrückt. Eine gesunde Mischung eben.
Reinschauen lohnt sich, die Story ist jedoch ein wenig abgedreht, also am Besten das Archiv vollständig durchschauen.

tags:#empfehlung #webcomic #lustig
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Link 18.03.11, 16:57:47

Lautstärke-Applet ohne Benachrichtigungsanzeige

Da für mich dieses ganze Indicator-Zeugs noch relativ neu, im Wesentlichen aber für Ubuntu-Nutzer ein alter Hut ist, weiß ich nicht ob jemand die Lösung zu diesem Problem bereits irgendwo verbloggt hat, aber ich musste eine Weile danach suchen, deswegen möchte ich es hier nochmal festhalten:
Dieser Kram geht mir auf den Sack.
Man kann auch ohne „Benachrichtigungsanzeige“ einen Lautstärkeregler in seinem GNOME-Panel haben. Das Indicator-Applet gefiel mir nämlich überhaupt nicht, so dass ich es gleich vollständig gelöscht habe. Damit aber trotzdem eine Möglichkeit um bequem die Lautstärke zu ändern besteht, muss man den Eintrag /usr/bin/gnome-volume-control-applet zu den Startprogrammen hinzufügen.
Beim nächsten Start des Rechners ist dann ein Lautstärkeregler im Benachrichtigungsfeld, sprich in der klassischen „Taskleiste“. Und zwar nicht irgendein Indicator-Lautstärkeregler-Mist, sondern ein schöner vertikaler Old-School-Schieberegler ohne weiteren Schnickschnack.

Das einzige Problem, welches ich momentan habe ist, dass Rhythmbox immer noch kein eigenes Symbol in der Taskleiste hat. Abhilfe habe ich dafür leider noch nicht gefunden.

Zusammenfassung: Benachrichtigungsanzeige/Indicator-Applet ist kompletter Bullshit, kann man aber leider nur teilweise ersetzen. Und jetzt wünsche ich mir mein Fedora zurück >:(

tags:#gnome #mint #tipp
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Link 14.03.11, 22:39:50

Der Geruch von frischer Minze

Minze von openclipart.org, Public DomainIm Moment kann ich ihn zwar nicht riechen (fette Erkältung eingefangen), aber ich stelle ihn mir vor. Herrlich, nicht wahr?
Der Leser mit Distributionshintergrund wird es schon gemerkt haben:
Ich mache Werbung für einen neuartigen Kaugummi.
Es geht um Linux Mint, eine Linux-Distribution, die von Ubuntu „abstammt“. (Neuerdings gibt es auch eine Version, die auf Debian aufbaut. Aber das nur der Vollständigkeit halber.)Mint hat sich zum Ziel gesetzt die Bedürfnisse eines typischen Otto-Normal-Users bzw. eines Linuxneulings zu erfüllen, z.B. Java, Flash, proprietäre Codecs und Grafiktreiber out of the box. Und natürlich soll das ganze dabei auch noch möglichst schick aussehen.
Höre ich da einen Zwischenruf? Ja? Was ich als Hardcore-Linux-Frickler mit so einem Mainstream-Klickibuntu-Zeugs zu tun habe? Ganz einfach: Mir ging das ständige Rumgebastel* mit der Zeit auf den Keks und nachdem mir letzte Woche mein Dateisystem mit dem darauf installierten Fedora auseinandergefallen ist, habe ich die Chance zum Neuanfang genutzt und etwas neues ausprobiert. *Man kann auch mit Linux Mint wunderbar rumspielen, muss man aber nicht!


Die Installation

Ist ungefähr die gleiche wie bei Ubuntu, selbstverständlich grafisch und kann auch aus einen Live-System heraus gestartet werden. Was ich sehr gut fand ist, dass während der Partitionierung der Festplatte(n) der restliche Kram wie Zeitzone, Tastatur usw. eingerichtet wird. So verkürzt sich die Installation ein bisschen und man muss sich nicht von einem Fortschrittsbalken hypnotisieren lassen. Allerdings bleibt so auch weniger Zeit fürs Kaffeeholen. ;) Nette Idee, ist soweit ich weiß auch bei Ubuntu der aktuelle Standard. (Meine letzte Ubuntuinstallation ist einige Zeit her, ich bin afair bei Jaunty Jackalope ausgestiegen.) Ich habe Mint mithilfe von UNetbootin mit der CD-Version installiert, um keine Silberscheibe zu verfeuern. Der Unterschied zur DVD-Version sind einige zusätzliche Dinge, wie z.B. Java, die aber nachinstalliert werden können.


Das Look and Feel

Anders als bei sonstigen Distris mit GNOME gibt es bei Mint nur ein Panel und zwar am unteren Ende des Bildschirms. Windows lässt grüßen. Muss man sich dran gewöhnen, zumal es so weniger Platz für die Fensterliste gibt. Wer damit überhaupt nicht zurecht kommt, kann sich das selbstverständlich umkonfigurieren.
Womit ich momentan noch gewaltige Probleme habe ist dieser Indicator-Kram, stammt von Ubuntu, und der Nutzen ist mir noch nicht so einleuchtend. Ernsthaft, wieso wird Rhythmbox zum Lautstärkenregler gepackt, deswegen muss ich einmal mehr klicken um das Ding wieder zu maximieren!!!
Sehr schön finde ich hingegen das Mint-eigene Menü-Applet, ob das jedoch praktikabler als das standardmäßige „Anwendungen - Orte - Systeme“ ist, muss sich noch im Langzeittest herausstellen. Überhaupt sind die mitgelieferten Eigenentwicklungen sehr praktisch, großes Lob an die Entwickler. Beschissen wiederum finde ich, dass einige Programme mitgeliefert werden, darunter auch zwei Firefox-Addons, die beim Versuch der Deinstallation über die Paketverwaltung ein großes Paket mitreißen, in dem u.a. meines Wissens nach auch Java und Flash sind. Das ist blöde. Sehr blöde.

Der einzige riesige Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass bei mir kein Grafiktreiber so richtig gut funktionieren mag, obwohl ich eigentlich besonders wegen der einfachen Installation von proprietären Treibern Linux Mint dem anderen Kandidaten Mandriva vorgezogen habe. (Dennoch war das nicht der alleinige Grund.) Für das Treiberproblem habe ich vorerst eine Notlösung gefunden, aber eigentlich habe ich gar keinen Bock mich irgendwann mit einer Problemlösung zu beschäftigen. Außerdem kann Linux Mint nichts dafür, also keine wirkliche Kritik an Mint.

So, und jetzt mal schauen wie lange es dauert bis ich von Mint die Schnauze voll habe.

tags:#linux #mint #neu
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