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Zahlreiche Neuerungen in Pino
In letzter Zeit wurde viel an Pino verbessert, ohne dass die Versionsnummer sich geändert hat. Deswegen lohnt es sich den Feed des Projektes bei Google Code zu abonnieren, um immer über Updates informiert zu werden. Ist ein Update erschienen sollte man sich den Quellcode herunterladen und kompilieren, da die Aktualisierungen ohne erhöhte Versionsnummer nicht über die Paketquellen eingespielt werden.
Zu den Neuerungen der vergangenen Woche gehören unter anderem zwei eingebaute URL-Shortener und zahlreiche Verbesserungen unter der Haube. Falls jemand Vorschläge hat was noch an Pino fehlt kann diese auf der Projektseite abgeben. Ich warte ja immer noch auf die Identi.ca Unterstützung, aber nach eigener Aussage arbeitet der Entwickler noch daran. Abwarten und Tee trinken 
Pino Twitter Client
Bisher hat mir noch kein Desktopclient fürs Twittern so richtig zugesagt. Die meisten basieren auf Adobe AIR und disqualifizieren sich für mich damit sofort.
Eine Zeit lang habe ich Gwibber benutzt, konnte mich aber nie so richtig mit ihm anfreunden, ich weiss auch nicht wieso.
Vor ein paar Tagen bin ich dann auf Pino gestoßen.
Pino ist schlank, funktional und sieht gut aus.
Der Client wird unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) veröffentlicht und hat neben den elementaren Twitterfunktionen folgende Features:
- Neue Retweets werden unterstützt (d.h. sie werden als solche angezeigt, jedoch kann man bisher nur auf die altmodische Art retweeten)
- Notifications / Benachrichtigungen
- Tray Icon
Was ich derzeit noch vermisse sind eine Unterstützung für Identi.ca und einen eingebauten URL-Shortener. Zumindest am Ersten arbeiten die Entwickler bereits.
Vorerst hat mich Pino jedoch überzeugt und löst damit auf meinem Rechner Gwibber ab.
Pino kann über die Fedorapaketquellen installiert werden und nistet sich nach der Installation im Menü unter Anwendungen -> Internet als Pino Twitter Client ein.
Screenshots:


Edit:
Heute (01.02.2010) ist ein Update für Pino erschienen, es trägt die Versionsnummer 0.1.4 und bringt unter anderem diese Neuerungen:
- Direktnachrichten sind möglich
- Die Notifications wurden verbessert, es kann z.B. eingestellt werden ob für jeden einzelnen Tweet eine Benachrichtigung erscheinen soll
- Zahlreiche Bugs wurden behoben
Herunterladen kann man die neue Version hier, es ist bereits ein RPM-Paket für Fedora vorhanden. Leider gab es bei mir Schwierigkeiten mit dem Paket, also hab ich das Programm kompiliert, was nicht sehr schwer ist.
Ixquick Proxy - anonym im Web surfen
Anlässlich des Datenschutztages 2010 (Data Privacy Day 2010) hat die anonyme Suchmaschine Ixquick eine neue Funktion veröffentlicht, welche es ermöglichen soll absolut anonym im Internet zu surfen. Ich verwende Ixquick schon seit längerer Zeit und habe auch schon mehrmals darüber berichtet, weswegen es für mich selbstverständlich war den laut Betreiber "absolut sicheren Proxyservice" mal auszuprobieren.
Die Funktionsweise ist einfach: Unter jedem Suchergebnis findet man eine Option um die Seite über den Ixquickproxy zu besuchen. Klickt man darauf öffnet sich die ausgewählte Seite in einem neuen Fenster und während des Besuchs wird die IP-Adresse des Nutzers verschleiert, also durch eine andere ersetzt. Wie auch bei der Suche werden vom Suchmaschinenanbieter keinerlei Benutzerdaten gespeichert, man hinterlässt also so gut wie keine Spuren beim Surfen.
Der Proxy ist im Vergleich zu anderen recht flott und kostenlos.
Ich bin zufrieden mit dem was die Jungs (und Mädels) von Ixquick geleistet haben, würde mir aber für die Zukunft wünschen, dass man einstellen kann ob man alle Seiten per Proxy besuchen möchte, um nicht immer erst unterhalb der Ergebnisse der Suche auf "Proxy" klicken zu müssen.
Links:
http://ixquick.de/deu/press/proxy-anonymous-browsing.html
http://www.gulli.com/news/ixquick-der-proxy-zur-suchmaschine-2010-01-28
Die Flußwelt der Zeit
Titel: Die Flußwelt der Zeit
Autor: Philip José Farmer
Seiten: 251
ISBN-10: 3453074173
Preis: ab 9,50
Es ist nun doch schon eine Weile her seit ich das letzte Mal ein Buch vorgestellt habe, aber heute möchte ich euch auf ein besonders lesenswertes Exemplar aufmerksam machen:
Die Flusswelt der Zeit
Der Protagonist Sir Richard Francis Burton, ein Forschungsreisender, Literat und Abenteurer glaubte als er im Jahre 1890 starb keinesfalls an ein Himmelreich bzw. an ein Leben nach dem Tod. Jedoch wacht er nach der tödlichen Herzattacke in einem endlosen Raum, einer Art Wiederbelebungsanlage auf und sieht neben sich endlose Reihen von Menschen, die genau wie er stetig um die eigene Achse rotieren. Kurze Zeit später findet er sich in der namensgebenden Flußlandschaft wieder, in der scheinbar die gesamte Menschheit aus den verschiedensten Völkern und Epochen versammelt wurde.
Der Abenteurer Burton will herausfinden wer hinter dieser Auferweckung steckt und versucht dafür an das Ende des Flußes zu gelangen, da er vermutet dort die sogenannten Ethiker die für all dies verantwortlich sein sollen, zu finden. Da die Länge des Flußes jedoch scheinbar unendlich ist, um den Abermilliarden von Menschen Platz zum Leben zu bieten, gelingt ihm das nur durch Selbstmord, weil Tote immer wieder an einer anderen zufälligen Stelle aufwachen.
Der Leser möchte unbedingt wissen, was es mit der Flußwelt auf sich hat und welches Ereignis im Jahr 2008 zur Vernichtung der Erde führte. Bis zum Ende bleibt es offen welche Personen hinter der Erschaffung der Flußwelt stecken und welche Ziele sie haben.
Der Roman von Philip José Farmer, der für ihn auch den Hugo-Award erhielt ist Pflichtlektüre für jeden Science-Fiction-Fan. Eine klare Kaufempfehlung von mir!
Tilda - Terminal zum Ausklappen

Immer mal wieder benötigt man das Terminal um schnell ein paar Befehle ausführen zu können. Das dauert dann seine Zeit bis man den passenden Menüeintrag gefunden hat und es sich geöffnet hat. Das stört zumindestens meinen Arbeitsablauf ziemlich. Natürlich kann man auch eine Tastenkombination zum Öffnen anlegen, aber Tilda bietet eine ein- und ausklappbare Konsole die Bedarf zügig erscheint und wenn sie nicht mehr benötigt wird verschwindet. Die Software lässt sich direkt aus den Paketquellen von Fedora installieren und anschließend kann man Tilda über Anwendungen -> Zubehör -> Tilda starten.
Beim ersten Start von Tilda wird zunächst ein Konfigurationsfenster geöffnet, welches in unterschiedliche Bereiche unterteilt ist. Dort lassen sich unter anderem das Aussehen, die verwendete Shell und die Tastenkombination zum Einblenden des Programms ändern. Falls man das Fenster geschlossen hat, kann man es später wieder mit tilda -C aufrufen.
Standardmäßig erscheint das Konsolenfenster, wie man es von Spielen wie z.B. Quake kennt wenn F1 gedrückt wird. Da diese Taste jedoch in den meisten Programmen die Hilfe aufruft, empfiehlt es sich einen anderen Shortcut zu verwenden.
Alternativen zu Tilda sind guake und das KDE-Programm Yakuake, aber Tilda spricht mir am Meisten zu.






