Tux RSS-IconHallo, und willkommen auf meinem Blog!
Falls du hier neu bist und dir gefällt was ich schreibe, dann abonniere am besten meinen RSS-Feed um auf dem Laufenden zu bleiben.
Was das ist kannst du hier erfahren.

Link 14.03.11, 22:39:50

Der Geruch von frischer Minze

Minze von openclipart.org, Public DomainIm Moment kann ich ihn zwar nicht riechen (fette Erkältung eingefangen), aber ich stelle ihn mir vor. Herrlich, nicht wahr?
Der Leser mit Distributionshintergrund wird es schon gemerkt haben:
Ich mache Werbung für einen neuartigen Kaugummi.
Es geht um Linux Mint, eine Linux-Distribution, die von Ubuntu „abstammt“. (Neuerdings gibt es auch eine Version, die auf Debian aufbaut. Aber das nur der Vollständigkeit halber.)Mint hat sich zum Ziel gesetzt die Bedürfnisse eines typischen Otto-Normal-Users bzw. eines Linuxneulings zu erfüllen, z.B. Java, Flash, proprietäre Codecs und Grafiktreiber out of the box. Und natürlich soll das ganze dabei auch noch möglichst schick aussehen.
Höre ich da einen Zwischenruf? Ja? Was ich als Hardcore-Linux-Frickler mit so einem Mainstream-Klickibuntu-Zeugs zu tun habe? Ganz einfach: Mir ging das ständige Rumgebastel* mit der Zeit auf den Keks und nachdem mir letzte Woche mein Dateisystem mit dem darauf installierten Fedora auseinandergefallen ist, habe ich die Chance zum Neuanfang genutzt und etwas neues ausprobiert. *Man kann auch mit Linux Mint wunderbar rumspielen, muss man aber nicht!


Die Installation

Ist ungefähr die gleiche wie bei Ubuntu, selbstverständlich grafisch und kann auch aus einen Live-System heraus gestartet werden. Was ich sehr gut fand ist, dass während der Partitionierung der Festplatte(n) der restliche Kram wie Zeitzone, Tastatur usw. eingerichtet wird. So verkürzt sich die Installation ein bisschen und man muss sich nicht von einem Fortschrittsbalken hypnotisieren lassen. Allerdings bleibt so auch weniger Zeit fürs Kaffeeholen. ;) Nette Idee, ist soweit ich weiß auch bei Ubuntu der aktuelle Standard. (Meine letzte Ubuntuinstallation ist einige Zeit her, ich bin afair bei Jaunty Jackalope ausgestiegen.) Ich habe Mint mithilfe von UNetbootin mit der CD-Version installiert, um keine Silberscheibe zu verfeuern. Der Unterschied zur DVD-Version sind einige zusätzliche Dinge, wie z.B. Java, die aber nachinstalliert werden können.


Das Look and Feel

Anders als bei sonstigen Distris mit GNOME gibt es bei Mint nur ein Panel und zwar am unteren Ende des Bildschirms. Windows lässt grüßen. Muss man sich dran gewöhnen, zumal es so weniger Platz für die Fensterliste gibt. Wer damit überhaupt nicht zurecht kommt, kann sich das selbstverständlich umkonfigurieren.
Womit ich momentan noch gewaltige Probleme habe ist dieser Indicator-Kram, stammt von Ubuntu, und der Nutzen ist mir noch nicht so einleuchtend. Ernsthaft, wieso wird Rhythmbox zum Lautstärkenregler gepackt, deswegen muss ich einmal mehr klicken um das Ding wieder zu maximieren!!!
Sehr schön finde ich hingegen das Mint-eigene Menü-Applet, ob das jedoch praktikabler als das standardmäßige „Anwendungen - Orte - Systeme“ ist, muss sich noch im Langzeittest herausstellen. Überhaupt sind die mitgelieferten Eigenentwicklungen sehr praktisch, großes Lob an die Entwickler. Beschissen wiederum finde ich, dass einige Programme mitgeliefert werden, darunter auch zwei Firefox-Addons, die beim Versuch der Deinstallation über die Paketverwaltung ein großes Paket mitreißen, in dem u.a. meines Wissens nach auch Java und Flash sind. Das ist blöde. Sehr blöde.

Der einzige riesige Kritikpunkt von meiner Seite ist, dass bei mir kein Grafiktreiber so richtig gut funktionieren mag, obwohl ich eigentlich besonders wegen der einfachen Installation von proprietären Treibern Linux Mint dem anderen Kandidaten Mandriva vorgezogen habe. (Dennoch war das nicht der alleinige Grund.) Für das Treiberproblem habe ich vorerst eine Notlösung gefunden, aber eigentlich habe ich gar keinen Bock mich irgendwann mit einer Problemlösung zu beschäftigen. Außerdem kann Linux Mint nichts dafür, also keine wirkliche Kritik an Mint.

So, und jetzt mal schauen wie lange es dauert bis ich von Mint die Schnauze voll habe.

tags:#linux #mint #neu
0 Kommentare

Link 06.03.11, 23:04:06

Meine Impressionen der CeBIT 2011

Logo CebitDieses Jahr war tatsächlich das erste Mal, dass ich die Gelegenheit hatte nach Hannover zu reisen und die „weltweit größte Messe für Informationstechnik“ zu besuchen. Vor einem Jahr hatten mir leider die Witterungsbedingungen einen Strich durch die Rechnung gemacht, deswegen war ich recht gespannt darauf, was mich erwarten würde.

Am Donnerstagmorgen, kurz nach dem Öffnen der Messe habe ich dann — mit meinem Presseausweis im Gepäck — durch den Eingang Ost die Halle 3 betreten. Und ich war überrascht wie gigantisch so eine Messe eigentlich ist. Natürlich hatte ich eine gewisse Größe erwartet, war aber dennoch sehr beeindruckt! Da musste ich mir erst mal einen Überblick verschaffen, was dank der Messepläne dann auch sehr gut funktionierte.

Bis zum Mittag bin ich wohl dennoch durch die falschen Hallen gelaufen, jedenfalls hat mich nichts davon so richtig interessiert und überall nur Marketingsprech und Cloudgeschwurbel. Vielleicht bin ich auch einfach nur nicht Teil der richtigen Zielgruppe.

Nachdem ich dann ca. 5-8 Hallen durchgeschaut habe, hatte ich einfach nur noch das Bedürfnis mich kurz hinzusetzen. Meine Beine schmerzten vom vielen Laufen extrem. Also schnell überteuertes Essen geholt und mich nach Sitzplätzen umgeschaut. Doch Fehlanzeige: Dem Außengelände mangelte es massiv an Bänken o.ä. und in den Hallen war sowieso nichts mit Hinsetzen. Zwar waren theoretisch genug Stühle und Tische an den Ständen vorhanden, aber das war alles für Beratungs- bzw. Verkaufsgespräche reserviert. Die Auswirkungen des Sitzplatzmangels konnte man auch daran beobachten, dass sich manche Leute zu Vorträgen gesetzt haben und gelangweilt in die Gegend schauten. Mir taten die Referenten fast leid, die teilweise mit sich selbst reden mussten.

A propos Vorträge: Die einzigen interessanten fanden imho am heise-Stand statt, der war immer gut besucht und die Themenwahl war sehr ansprechend. Dennoch hatte ich keine Lust eine halbe Stunde dort herumzustehen (hier wären auch mehr Sitzplätze angebracht gewesen ;)), so viel Zeit hatte ich nicht.

Ebenfalls sehr gelungen fand ich den Stand der Bundeswehr, die mit Gewinnspielen versucht hat Jugendliche zu rekrutieren. Angesichts der Abschaffung der Wehrpflicht ist das wohl auch nötig. Ich halte ja nicht viel von der Bundeswehr, aber das war echt gut gemacht. Wie bereits erwähnt war der Stand des heise-Verlags ebenfalls gut besucht, dort konnte man unter anderem auch seinen PGP-Schlüssel signieren lassen.

Ich gehöre ja ein bisschen zu der Meute, die gerne Plastiktüten voller Werbegeschenke mit sich herumträgt, auch wenn dieses Verhalten bei mir nicht ganz so stark ausgeprägt ist. Allerdings war ich in diese Hinsicht ein bisschen enttäuscht, die Ausbeute war eher mager. :)
Das ist jetzt nicht so ein großer Kritikpunkt, aber unter den Sachen die man bekam, war nichts wirklich originelles zu finden. Teilweise waren auch sehr nervige Durch-die-Gegend-lauf-und-Sachen-in-die-Hand-Drücker-Leute in den Hallen anzutreffen. Aber mal ehrlich: sehe ich wirklich so aus als wäre ich an „professionellem Dokumentenmanagement“ interessiert?

Die Halle in der die „Intel Extreme Masters“ stattfanden sorgte für ein bisschen Abwechslung inmitten der IT-Marktschreier, dort konnte man auch selbst ein wenig zocken. Leider war die Halle sehr stark verschmutzt und vor allem laut. Was will man auch anderes von computerspielenden Jugendlichen erwarten. :D

Alles in allem jedoch war der CeBIT-Besuch eine tolle Erfahrung, die mir die Frage aufgedrängt hat, ob ich da nächstes Jahr unbedingt noch ein weiteres Mal hin muss. Ich bin noch am Überlegen.

tags:#cebit #messe #computer
0 Kommentare

Link 24.02.11, 21:53:06

StumbleUpon ohne Anmeldung unbegrenzt nutzen

Ich nutze StumbleUpon ganz gerne, um interessante Webseiten und visuellen Content für meinen Blog zu entdecken. Wer es nicht kennt: StumbleUpon ist ein Dienst, der von Benutzern eingetragene Webseiten zufällig vorschlägt. Ganz nett also. Mit Benutzerkonto dort wären die Vorschläge personalisierter und man könnte selbst Links eintragen, aber ich für meinen Teil brauche das nicht. Außerdem versuche ich die Anzahl von Accounts möglichst gering zu halten, deswegen benutze ich StumbleUpon nur über die „Testversion“.

Jedoch wurde in letzter Zeit die Anzahl erlaubter Benutzungen ziemlich stark reduziert, also habe ich mir einen Weg gesucht wie man diese Limitierung umgehen kann. Die Lösung ist wie so oft sehr einfach: Die Anzahl der bereits getätigten Suchen wird als Cookie mit dem Namen num_stumbles gespeichert. Cookies werden vom Browser verwaltet und man kann sie sehr einfach löschen.
Für Firefox: Bearbeiten bzw. ExtrasEinstellungenDatenschutzCookies anzeigennach stumbleupon.com suchennum_stumbles löschen.
Allerdings muss man das alle paar "Stumbles" wiederholen, wer es bequemer mag muss also wohl oder übel sich dort registrieren.

tags:#stumbleupon #internet #trick
0 Kommentare

Link 23.02.11, 21:11:39

Happiness

When I was 5 years old, my mom always told me that happiness was the key to life.

When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up.

I wrote down “happy.?

They told me I didn?t understand the assignment and I told them they didn?t understand life.

tags:#philosophie #lustig #leben
0 Kommentare

Link 15.02.11, 20:37:38

Ein simpler Cache mit PHP

Der Sinn von Caches
Caches kommen immer dann zur Anwendung, wenn ein hoher Aufwand für das Neu-Generieren von Inhalten vermieden werden soll. Einen Cache kann man also als Zwischenspeicher bzw. Puffer für Daten, die bereits einmal vorlagen verstehen, der beim nächsten Aufruf verwendet wird, um die Daten schneller zur Verfügung zu stellen.

Beispiele finden sich in diversen Anwendungen (v.a. in Browsern wäre ein Fehlen undenkbar), bei Festplatten, Prozessoren und auch bei (nicht statischen) Webseiten. Zur letzteren Art gehört auch mein Blog, der sich die Inhalte bisher bei jedem Seitenaufruf aus meiner MySQL-Datenbank geholt hat. Das ist sehr rechenzeitlastig, da immer beim Aufruf meines Blogs mehrere SQL-Abfragen ausgeführt werden müssen. Außerdem würde sich ein Cache besonders für viel aufgerufene Seiten rentieren.
Also habe ich mich hingesetzt und eine Art Puffer in meiner Blogsoftware implementiert.

Die Funktionsweise
Grob zusammengefasst tut mein Cache folgendes: Beim Aufruf einer Seite mit einem bestimmten GET-Parameter wird eine Funktion aufgerufen, die die URL der aufgerufenen Seite ausliest. Die Funktion holt sich die generierte Ausgabe der Seite, also das Ergebnis der SQL-Abfragen, und speichert diese in einer nach der Seite benannten Textdatei ab. Wenn anschließend ein Seitenaufruf stattfindet, wird von nun an nicht mehr die Datenbank bemüht, sondern der komplette Inhalt der Textdatei ausgegeben. Das ist wesentlich performanter und verkürzt die Ladezeiten.

Die Grundlage, also das Speichern der generierten Inhalte einer Seite, bieten die Funktionen der PHP-Ausgabepufferung:
function cache_schreiben() { $datei = fopen("cache/".preg_replace("/([&\?]cache=)([^&^\"]+)/i","",$_SERVER[REQUEST_URI]).".cache","w+"); $file=ob_get_contents(); fwrite($datei, $file); fclose($datei); }
Das ist die Funktion, die den PHP-Buffer ausliest und den Inhalt in eine Datei schreibt. Mit dem regulären Ausdruck wird der GET-Parameter „cache“ ausgefiltert, der lediglich dazu zuständig ist die Erneuerung des Caches zu bewirken. Möglicherweise muss vorher noch die Ausgabebufferung aktiviert werden, bei mir ist das nicht der Fall.
$datei="cache/".preg_replace("/([&\?]feed=)([^&^\"]+)/i","",preg_replace("/([&\?]cache=)([^&^\"]+)/i","",$_SERVER[REQUEST_URI])).".cache"; if(!isset($_GET['cache']) AND file_exists($datei)) { $datei=fopen($datei, "r"); while (!feof($datei)) { $buffer = fgets($datei, 4096); echo $buffer; } die; }
Diese Abfrage sollte am Anfang der Seite eingebaut werden. Die Textdatei wird, wenn sie existiert und der GET-Parameter nicht gesetzt ist, ausgelesen und der Inhalt ausgegeben. Jetzt muss nur noch festgelegt werden, was passiert wenn die Datei nicht vorhanden ist oder der Parameter an die URL angehängt worden ist:
if (!file_exists($datei) OR $_GET['cache']==1) { cache_schreiben(); }
Fertig!

tags:#php #programmierung #web
0 Kommentare

Ältere Einträge

Neuere Einträge